Ahnenlicht · Familiengeschichten

Die Geschichte ist noch da.

In den Kisten aus dem Elternhaus. In Fotoalben mit krakligen Beschriftungen. In Urkunden, die niemand mehr lesen kann. Ich hole sie ans Licht und erzähle sie so, dass sie bleibt.

Recherchiert mit KI. Erzählt von Hand.

Kennst du das?

Der Berg im Keller

Wir müssen noch mal. Wir müssen noch mal.
Ich habe einen Datenschatz. Aber der ist nie aufbereitet worden.
Irgendwann war es wie ein großer Berg, den man nicht mehr anfängt.

Vor Jahren angefangen, zum runden Geburtstag des Vaters. Dann kam das Leben: Kinder, Beruf, Pflege, Alltag. Der Datenschatz liegt in einem alten Programm, das es heute nicht mehr gibt. Und das Fragen-Fenster ist zu.

Oder es ist noch offen - und schließt sich leise, während alle denken, es sei noch Zeit.

Die Geschichte ist trotzdem noch da. Und sie lässt sich erzählen: für dich, für deine Geschwister und für alle, die nach euch kommen.

Das Belegprinzip

Belegt, gedeutet, unbekannt.

Jede Aussage in deiner Familiengeschichte ist markiert. Du siehst immer, was eine Quelle trägt, was ich daraus schließe und wo eine Lücke bleibt. Ich zeige dir, was was ist.

BelegtGedeutetUnbekannt

Am 1. August 1914, dem Tag der deutschen Mobilmachung, schickt Tante Auguste eine Postkarte aus Hamburg nach Köln, an Fräulein Alma Bork. Der knappe Ton lässt ahnen, wie angespannt diese Tage gewesen sein müssen. Ob Alma je geantwortet hat, wissen wir nicht.

Aus meiner eigenen Familiengeschichte. Quelle: Postkarte, Familienarchiv Bork, Hamburg 1914.

Eine ehrliche Lücke ist mehr wert als eine erfundene Antwort.

So arbeite ich

Vom Karton zum Erbstück

1 · Sichtung

Wir schauen gemeinsam, was da ist: Kisten, Alben, Urkunden, Dateien aus toter Software. Danach weißt du, was das Material trägt, und bekommst ein festes Angebot. Die Preisstufen stehen weiter unten - welcher Zuschnitt zu deiner Geschichte passt, zeigt die Sichtung.

2 · Recherche

Ich verbinde deine Dokumente mit Archiven, Standesämtern und Kirchenbüchern. KI hilft mir beim Ordnen und Suchen. Lesen, prüfen und einordnen tue ich selbst, auch bei Kurrent und Sütterlin.

3 · Erzählung

Aus Daten und Belegen wird eine von Hand erzählte Geschichte, mit Zusammenhängen, die du selbst nie gesehen hättest. In einer Form, die man weitergibt: an die nächste Generation und die übernächste.

Diskretion ist Teil des Handwerks. Du entscheidest, was erzählt wird. Auch bei schweren Funden bleibt die Hoheit über deine Geschichte bei dir.

Mein Angebot

Das Erbstück

Aus deinen Kisten, Alben und Erinnerungen entsteht ein Erbstück: deine belegte, erzählte Familiengeschichte als gedrucktes Buch. Es gibt zwei Anlässe, aus denen Menschen zu mir kommen.

Der Abschied

Ein Elternteil ist gestorben, das Haus ist ausgeräumt, die Kisten stehen jetzt bei dir. Das Fragen-Fenster ist zu - die Geschichte ist trotzdem noch da. Ich übernehme alles: sichten, recherchieren, belegen, erzählen. Du bekommst die Geschichte deiner Familie, beide Seiten, zurück bis zu den Urgroßeltern.

Der runde Geburtstag

Mama wird 80. Und sie braucht ja eigentlich nichts mehr. Doch: etwas, das bleibt. Ihr sammelt als Familie Fotos, Urkunden und Erinnerungen, ich prüfe, ordne und erzähle daraus ein Leben - als Buch, übergeben auf der Feier. Ein Geschenk, das sich eine Familie zusammen macht.

Der Weg ist bei beiden derselbe: ein kostenloses Erstgespräch, dann die Sichtung, dann dein Erbstück.

Klar und fest

Was ein Erbstück kostet

Feste Preise, keine Stundenzettel. Was dein Erbstück kostet, hängt davon ab, wie tief erzählt und wie weit in die Archive gegangen wird - nicht davon, wie lange ich brauche.

Die Sichtung

250 €

Der erste Schritt, für beide Anlässe. Wir sichten gemeinsam dein Material, du bekommst eine ehrliche Einschätzung, was es trägt - und ein festes Angebot. Bei Beauftragung wird die Sichtung vollständig angerechnet.

Ein Leben

1.500 €

Zum runden Geburtstag: das Leben des Jubilars, erzählt aus Fotos, Urkunden und den Erinnerungen der Familie. Recherchiert, belegt und von Hand erzählt, mit dem Stammbaum um ihn herum - als Buch, übergeben auf der Feier. Bei fünf oder sechs Familienmitgliedern sind das 250 bis 300 € pro Kopf.

Mein Lieblingspaket

Das Erbstück

3.500 €

Die ganze Familie: beide Seiten, alle Linien zurück bis zu den Urgroßeltern. Ausführlich erzählt, mit Archivrecherche über deine Unterlagen hinaus. Was sich belegen lässt, wird belegt - was offen bleibt, steht sichtbar als offen.

Das Premium-Erbstück

6.500 €

Für Familien, die in die Tiefe wollen. Ich gehe über die Urgroßeltern hinaus - in die Archive, wo vor 1850 die Spuren dünner werden und die Suche zum Handwerk wird. Jede Linie in ganzer Tiefe erzählt, gebunden in der hochwertigsten Ausstattung: ein Buch, gemacht für mehr als eine Generation.

Welcher Zuschnitt zu deinem Material passt, zeigt die Sichtung. Der Preis, den wir danach vereinbaren, ist ein Festpreis - ohne Sichtung mache ich kein Angebot.

Ich arbeite an wenigen Erbstücken gleichzeitig - jedes bekommt die Zeit, die es braucht. Wer eine Übergabe im Frühjahr plant, etwa zu einem runden Geburtstag, sollte die Sichtung bis Jahresende machen.

Über mich

Zwei Fluchten, ein Anfang

Christine Buckenmaier hält ein altes Familienfoto in die Kamera

Ursula kam aus dem zerbombten Hamburg. Käthe aus dem fallenden Breslau. Beide landeten in der Oberpfalz, beide heirateten einen Eisenwerker der Maxhütte. Ihre Kinder fanden einander. Ich bin das Ergebnis dieser zwei Fluchten.

Als ich anfing zu fragen, waren alle vier weg. Das Fragen-Fenster war zu. Beim Ausräumen des Elternhauses standen dann die Kisten vor mir: Fotobücher, Traueranzeigen, Urkunden, Familienbücher.

Die Geschichte war trotzdem da.

Seitdem arbeite ich sie auf, für mich und meine Töchter. Und für alle, die vor denselben Kisten stehen. Ich lese alte deutsche Handschrift, arbeite direkt mit Archiven und nutze KI dort, wo sie wirklich hilft. 17 Jahre digitale Recherche stecken in meiner Arbeit. Und eine Familiengeschichte, die ich fast verpasst hätte.

Christine Buckenmaier, München

Geschichten, die ich sonst nur auf Instagram teile.

Auf Instagram zeige ich, was ich in alten Alben und Archiven finde: Postkarten, Kurrentschrift, Familienfotos und die Momente dazwischen. Dort ist meine Arbeit am lebendigsten.

@ahnenlicht.geschichten
Instagram-Beitrag: Zwei Großmütter. Zwei Fluchten.Instagram-Beitrag: Eine Schrift, die keiner mehr braucht. Dachte ich.Instagram-Beitrag: Was in einer einzigen Sterbeurkunde steckt.

Kontakt

Steht bei dir auch so eine Kiste?

Schreib mir zwei, drei Sätze dazu, was da ist. Ich melde mich persönlich zurück, und wir schauen gemeinsam, was das Material trägt.

Oder schreib mir direkt: hallo@ahnenlicht.com

Oder auf Instagram: @ahnenlicht.geschichten