Ahnenlicht · Familiengeschichten als Buch

Die Geschichte ist noch da.

Aus Kisten, Alben und Ordnern wird ein Buch, das deine Kinder lesen. Jede Aussage darin ist markiert: belegt, gedeutet oder unbekannt. Ob ich es für dich mache oder du es mit mir machst, entscheidest du.

Recherchiert mit KI. Erzählt von Hand.

Kein Stammbaum-Programm, keine Datenbank, keine KI, die Lücken erfindet. Ein Buch, von Hand erzählt, in dem du immer siehst, was was ist.

Kennst du das?

Der Berg im Keller

Die Kisten aus dem Elternhaus stehen bei dir. Fotoalben mit krakligen Beschriftungen, Urkunden, die niemand mehr lesen kann. Du willst, dass das nicht verloren geht. Und du hast weder die Zeit noch die Kraft, es anzugehen.

Oder du hast selbst geforscht. Jahre. Der Ordner ist voll, die Daten liegen in einem Programm, das es nicht mehr gibt. Und nichts davon kannst du jemandem in die Hand drücken.

Die Geschichte ist in beiden Fällen noch da. Es gibt zwei Wege, sie zu erzählen.

Mein Angebot

Zwei Wege zu deiner Familiengeschichte

Beide Wege führen zu einem Buch mit demselben Belegraster. Der Unterschied ist, wer die Arbeit macht.

Neu · ab 1. Dezember 2026

Die Werkstatt

Du machst es selbst. Ich zeige dir, wie.

Du hast etwas in der Hand oder Menschen, die du fragen kannst, und du willst daraus etwas machen, das man weitergeben kann. In der Werkstatt ziehst du aus deinem Material die eine Geschichte, die deine Familie erzählt, und machst daraus ein Buch. Mit meiner Vorlage, meinem Belegraster und fünf anderen, die dasselbe vorhaben.

  • Dreizehn Wochen.
  • Sechs Live-Abende, dienstags 19.30 Uhr.
  • Höchstens sechs Personen.

Pilotpreis 390 €, danach 690 €. Endpreis inkl. 19 % MwSt.

Keine Vorerfahrung nötig. Du musst auch nicht schreiben können.

Die Termine

Di 1. Dezember · Di 15. Dezember · Di 12. Januar · Di 26. Januar · Di 16. Februar · Di 2. März

Dazwischen vier Wochen Pause über Weihnachten, um die Familie zu fragen. Alle Termine 19.30 bis 21 Uhr, online.

Jederzeit · Erstgespräch kostenlos

Das Erbstück

Ich mache es für dich.

Du gibst mir, was da ist: Kisten, Alben, Ordner, Dateien aus toter Software. Ich sichte, recherchiere, ordne und erzähle. Du bekommst ein gebundenes Buch, in dem jede Aussage markiert ist und die Quellen beiliegen. Wie groß das Buch wird, hängt nicht an der Zahl der Vorfahren, sondern an den Menschen, deren Leben erzählt wird.

Ein Leben

1.500 €

Ein Mensch, erzählt aus den Fotos und Urkunden der Familie und den Erinnerungen derer, die noch da sind. Etwa 40 Seiten. Zum runden Geburtstag oder zum Abschied.

Das Erbstück

3.500 €

Zwei oder drei Leben, die zusammenlaufen: die Eltern, oder beide Großmütter. Mit bis zu fünf Archivanfragen über deine Unterlagen hinaus. 80 bis 100 Seiten.

Das Premium-Erbstück

ab 6.500 €

Alle Linien bis zu den Urgroßeltern, Archivrecherche nach Bedarf, vollständiges Quellen-Dossier. Umfang und Preis nach der Sichtung.

Jedem Erbstück geht eine Sichtung voraus: 250 €, bei Beauftragung vollständig angerechnet. Welche Stufe zu deinem Material passt, zeigt die Sichtung. Danach bekommst du einen Festpreis, keine Überraschungen. Alle Preise sind Endpreise inkl. 19 % MwSt.

Das Belegprinzip

Belegt, gedeutet, unbekannt.

Das Raster ist in beiden Wegen dasselbe. Jede Aussage in deiner Familiengeschichte ist markiert. Du siehst immer, was eine Quelle trägt, was ich daraus schließe und wo eine Lücke bleibt. Ich zeige dir, was was ist.

belegtgedeutetunbekannt

Am 1. August 1914, dem Tag der deutschen Mobilmachung, schickt Tante Auguste eine Postkarte aus Hamburg nach Köln, an Fräulein Alma Bork. Der knappe Ton lässt ahnen, wie angespannt diese Tage gewesen sein müssen. Ob Alma je geantwortet hat, wissen wir nicht.

Aus meiner eigenen Familiengeschichte. Quelle: Postkarte, Familienarchiv Bork, Hamburg 1914.

Eine ehrliche Lücke ist mehr wert als eine erfundene Antwort.

Erst sichten, dann versprechen

Vom Karton zum Erbstück

1 · Sichtung

90 Minuten mit deinem Material. Danach bekommst du einen schriftlichen Befund: was belegt ist, was ich vermute, welche Quelle als nächste dran ist und welcher Zuschnitt zu deiner Geschichte passt. 250 €, bei Beauftragung vollständig angerechnet. Davor ein kostenloses Gespräch von 30 Minuten.

2 · Recherche

Ich verbinde deine Dokumente mit Archiven, Standesämtern und Kirchenbüchern. KI hilft mir beim Ordnen und Suchen. Lesen, prüfen und einordnen tue ich selbst, auch bei Kurrent und Sütterlin.

3 · Erzählung

Aus Daten und Belegen wird eine von Hand erzählte Geschichte, mit Zusammenhängen, die du selbst nie gesehen hättest. In einer Form, die man weitergibt: an die nächste Generation und die übernächste.

Diskretion ist Teil des Handwerks. Du entscheidest, was erzählt wird. Auch bei schweren Funden bleibt die Hoheit über deine Geschichte bei dir.

Ich arbeite an wenigen Erbstücken gleichzeitig - jedes bekommt die Zeit, die es braucht. Für eine Übergabe im Frühjahr sollte die Sichtung bis Jahresende stattfinden.

Über mich

Zwei Fluchten, ein Anfang

Christine Buckenmaier hält ein altes Familienfoto in die Kamera

Ursula kam aus dem zerbombten Hamburg. Käthe aus dem fallenden Breslau. Beide landeten in der Oberpfalz, beide heirateten einen Eisenwerker der Maxhütte. Ihre Kinder fanden einander. Ich bin das Ergebnis dieser zwei Fluchten.

Als ich anfing zu fragen, waren alle vier weg. Das Fragen-Fenster war zu. Beim Ausräumen des Elternhauses standen dann die Kisten vor mir: Fotobücher, Traueranzeigen, Urkunden, Familienbücher.

Die Geschichte war trotzdem da.

Seitdem arbeite ich sie auf, für mich und meine Töchter. Und für alle, die vor denselben Kisten oder vor einem vollen Ordner stehen. Ich lese alte deutsche Handschrift, arbeite direkt mit Archiven und nutze KI dort, wo sie wirklich hilft.

Christine Buckenmaier, München

Geschichten, die ich sonst nur auf Instagram teile.

Auf Instagram zeige ich, was ich in alten Alben und Archiven finde: Postkarten, Kurrentschrift, Familienfotos und die Momente dazwischen. Dort ist meine Arbeit am lebendigsten.

@ahnenlicht.geschichten
Instagram-Beitrag: Zwei Großmütter. Zwei Fluchten.Instagram-Beitrag: Eine Schrift, die keiner mehr braucht. Dachte ich.Instagram-Beitrag: Was in einer einzigen Sterbeurkunde steckt.

Kontakt

Steht bei dir auch so eine Kiste? Oder ein voller Ordner?

Schreib mir zwei, drei Sätze dazu, was da ist. Ich melde mich persönlich zurück, und wir schauen gemeinsam, was das Material trägt.

Oder direkt: hallo@ahnenlicht.com · Instagram @ahnenlicht.geschichten